Übung mit der Ölschadenausrüstung

31. August 2020
Aktive Übung
Ein Mineralöltank hat Leck geschlagen. Um eine Gefahr für die Umwelt zu verhindern wird das Leck provisorisch abgedichtet. Zur Verhinderung weiterer Gefahren muss das Behältnis durch die Feuerwehr geleert werden.

Seit dem Ende der 1960er Jahre ist bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kemnath der Ölschadenanhänger sowie der Pulverlöschanhänger (P250) stationiert.

Mehrmals wurde der Ölschadensanhänger (ÖSA) und der Pulverlöschanhänger auch in den letzten Jahren zu Einsätzen, vorallem auch zu überörtlichen Schadensereignissen, angefordert.

Unter den gültigen Schutzbestimmungen wegen des Coronavirus wurden insgesamt vier Übungen durch das Team des Fachbereichs "Gefährliche Stoffe" der Freiw. Feuerwehr Kemnath abgehalten.

Hierbei wurde die Beladung des Ölschadenanhängers, wie auch der Pulverlöschanhänger und weitere Ausrüstung, welche auf dem Gerätewagen-Logistik mitgeführt wird, beübt.

Angenommen wurde dabei ein mit Mineralöl befülltes Behältnis, welches Leck geschlagen hatte und durch den austretenden Stoff eine Gefahr für die Umwelt darstellt.

Zur Eindämmung des "Öls" wurden Auffang- und Abdichmaßnahmen durchgeführt. Um eine mögliche weitere Gefahr zu verhindern, wurde das Behältnis mit Hilfe der Mineralölumfüllpumpe geleert und das flüssige Medium (im Falle der Übung Wasser) in den dafür errichteten Faltbehälter gepumpt.

Bei den Übungen wurde im Besonderen auch auf dem bei diesen Einsätzen dringend notwendigen Explosionsschutz im Gefahrenbereich, wie auch auf die Sicherstellung des Brandschutzes in dreifacher Ausführung (Wasser, Schaum, Pulver) eingegangen.

Die vier Übungen hatte das Team "Gefährliche Stoffe" der Freiw. Feuerwehr Kemnath um Gustav Zaloga, Marcel Schraml, Lukas Häckl und Alexander Schraml mit Unterstützung weiterer Kameraden vorbereitet und für die Mannschaft, welche in mehrere Gruppen aufgeteilt war, durchgeführt.