Selbstrettung und Halten mit dem integrierten Gurtsystem

21.01.2024
Übung
Ob im Einsatz zum Vorgehen für Erstmaßnahmen bei einem im Graben verunfallten Fahrzeug, zum Halten, Rückhalten oder sogar zum Selbstretten: Die "integrierte Rettungs- und Halteschlaufe" der Einsatzjacken bietet viele Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Feuerwehrhaltegurt.

Ein Großteil der Atemschutzträger, deren Einsatzjacke mit dem integrierten Gurtsystem ausgestattet ist, trainierten die Verwendung und Anwendung des "IRS" (Integrierte Rettungs- und Halte-Schlaufe) und erhielten ihre jährliche Unterweisung.

Die Rettungsschlaufe und das Verbindungsmittel sind in der dafür vorgesehenen Depottasche der Schutzjacke deponiert und so in wenigen Sekunden nach dem Schließen des Gurtes einsatzbereit. 

In "Ad-hoc-Lagen" im Einsatzalltag wie etwa an Hängen mit Abrutschgefahr oder auf Leitern kann sich so zügig gesichert werden. In bren(n)zligen Situationen ist auch eine Selbstrettung mittels Feuerwehrleine aus dem Fenster eines Gebäudes möglich.

Bei einer theoretischen Unterweisung ging PSA-Wart Marco Filbinger auf die Einsatzgrundsätze und die möglichen Gefahren bei der Verwendung und auch etwaiger falscher Anwendung des Gurtsystems ein.

Im praktischen Teil wurden die teilnehmenden Aktiven durch Marco Filbinger, Stefan Koller und Michael Denz im Halten, Rückhalten und der Selbstrettung trainiert. Nebeneffekt der jährlichen Unterweisung ist auch die Vertiefung von Knoten und Stichen.